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Neuigkeiten von der Fürst Fugger Privatbank: Technische Aktienmarktaussichten

Für die Woche vom 01. – 05.06.2026

DAX
Die deutschen Standardwerte stiegen in der vergangenen Handelswoche um 0,9 %. Für die weitere Entwicklung wird entscheidend sein, ob es dem Deutschen Aktienindex gelingen wird, sein bisheriges Allzeithoch bei über 25.500 Punkten nachhaltig überwinden zu können. In diesem Falle würde ein neues Kaufsignal generiert werden, was zu einem weiteren Kurspotenzial von mindestens 1.000 Punkten führen könnte. Die Ausgangslage erscheint konstruktiv: Die amerikanischen Aktienindizes haben neue Höchststände erreicht und die technischen Indikatoren wie beispielsweise der MACD haben ein Kaufsignal generiert. Auf der Unterseite befinden sich Unterstützungen bei 24.944, 24.700 sowie bei der 200-Tage-Linie, die derzeit bei 24.163 Punkten verläuft.

Dow Jones Industrial
Der Dow Jones erzielte in der Vorwoche einen Wertzuwachs von 0,9 % und schloss bei 51.032 Punkten. Vergangenen Montag konnte er mit 51.055 Punkten ein neues Allzeithoch erreichen. Es war eine Risk-On-Handelswoche, unterstützt durch Zuversicht seitens der Marktteilnehmer, dass es Fortschritte bei einer Einigung zwischen den USA und dem Iran geben würde, so kurz vor der Fußball-WM im eigenen Land. Rohöl verbilligte sich über 10 % in der letzten Woche. Energie-Aktien konsolidierten im Gleichklang mit anderen defensiven Sektoren. Bester Sektor war Technologie mit einem Plus von 4,6 %, Software-, Halbleiter- und KI-Aktien waren stark nachgefragt. Softwareaktien arbeiten an einer Bodenbildung. Der Dow Jones konnte sich in der vergangenen Woche zwar oberhalb des Februar-Verlaufshochs (intraday bei 50.513 Punkten) etablieren, ohne jedoch größeres Aufwärtsmomentum generieren zu können. Der nächste, flache Widerstand liegt bei 51.156 Punkten, der sich aus den Verlaufshochs von Anfang Februar 2026 und dem aktuellen Allzeithoch herleiten lässt. Nachdem der technische Rückenwind in der vergangenen Woche weitgehend aufgezehrt wurde, rücken aus unserer Sicht zunehmend die Risiken einer Konsolidierung in den Vordergrund. Das Sentiment ist zwar noch nicht extremst heiß gelaufen, aber an den Optionsmärkten positionieren sich die Marktteilnehmer zusehends sorglos, was das Aufwärtspotenzial zunächst begrenzen sollte. Für den Dow Jones sehen wir deshalb bestenfalls Luft für den Bereich bei 51.947 Punkten. Dies stellt die obere Begrenzung des mittelfristigen Trendkanals dar, der sich aus den Verlaufshochs von November 2024 und Februar 2026 herleiten lässt. Ohne vorherige Konsolidierung halten wir ein Überwinden dieser Marke für sehr unwahrscheinlich. Auf der Unterseite ist der Dow Jones durch robuste Unterstützungen beginnend bei 50.241 Punkten bis in den Bereich bei 48.759 Punkten gut abgesichert. Die 38-Tage-Linie verläuft bei 49.555 Punkten.

Einschätzung
Wir halten das Aufwärtspotenzial aktuell für begrenzt und würden dem Momentum derzeit nicht hinterherzujagen. Weitere positive Tage würde die Indikatoren rasch in überhitztes Terrain führen. Die Selektivität der Aktienmärkte hin zu Technologie führt zu einer schwachen Marktcharakteristik, was zu einer erhöhten Konsolidierungswahrscheinlichkeit führt.

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